Segeln nach el-Minia

Geheimnisvolles Ägypten

Im stilvollen Ambiente der Dahabiya Abundance reisen wir abseits des Massentourismus‘ auf den Spuren der frühen Entdecker und Abenteurer von Luxor aus nach Norden bis in das mittelägyptische el-Minia. In der märchenhaften Kulisse von 1001 Nacht geht es zu spektakulären Tempeln und Gräbern aus der Pharaonenzeit ebenso wie auch zu beeindruckenden Klöstern und Kirchen aus der Frühzeit des Christentums. An den grünen Ufern des Nils gewinnen wir Einblicke in das Leben und den Alltag der heutigen Niltalbewohner, die uns mit großer Gastfreundschaft überall willkommen heißen werden.

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Wir bieten diese sehr spezielle Kreuzfahrt nur einmal in 2019 an!

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Buchungsfrist: 31. August 2019

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Reiseverlauf von Luxor nach el-Minia

Reiseverlauf von Luxor nach el-Minia

Tag 1 – 10. November Anreise Luxor. Einschiffung auf der Dahabiya.
Tag 2 – 11. November Besuch in Theben-West mit dem berühmten Tal der Könige, dem Terrassentempel der Hatschepsut sowie den faszinierenden Privatgräbern, in denen in bunter Farbigkeit das Leben von vor 3500 Jahren konserviert ist. Danach Besichtigung der größten Tempelanlage des Landes – dem Karnak-Tempel mit seinem beeindruckenden Säulensaal.
Tag 3 – 12. November Fahrt nach Qena. Dort Besuch des Hathor-Tempels von Dendera mit der beeindruckenden astronomischen Decke und seinen geheimnisvollen Darstellungen. Weiterfahrt bis Nag‘ Hammadi. Um Mitternacht passieren wir dort die Schleuse.
Tag 4 – 13. November Weiterfahrt bis nach el-Balyana, von wo aus wir Abydos besuchen. Eine der heiligsten Stätten des pharaonischen Ägypten mit mehreren Tempeln und zahlreichen Gräbern.
Tag 5 – 14. November Segeln bis nach Sohag, während wir links und rechts idyllische Landschaften und beschauliche Dörfer passieren.
Tag 6 – 15. November Besuch des Archäologischen Museums von Sohag, danach ein kurzer Abstecher zur monumentalen Statue der Meritamun. Anschließend Besichtigung des Weißen Klosters aus dem 4. Jh., das aus pharaonischen Spolien der nahegelegenen Tempel von Athribis (el-Sheikh Hamad) errichtet wurde. Danach ein kurzer Abstecher zur ungewöhnlichen Felsenkirche des hl. Schenuda des Archimandriten mit ihren halbplastischen Heiligendarstellungen in einem pharaonischen Steinbruch. Anschließend geht es zu einem der Highlights der Region – dem sog. Roten Kloster mit seinen spektakulären Malereien aus dem 6.-8. Jh., dessen Name man nicht zu Unrecht häufig in einem Atemzug mit der Hagia Sophia oder San Vitale vernimmt. Abreise nach el-Maragha, wo wir über Nacht vor Anker gehen.
Tag 7 – 16. November Segeln nach Assiut.
Tag 8 – 17. November Besuch beim spektakulär an einer Steilwand klebenden Deir Durunka. Weiterreise nach el-Minia. Halt bei den Felsgräbern von Meir aus dem Alten und Mittleren Reich sowie Besuch des Deir el-Muharraq – der bedeutendsten Klosteranlage Ägyptens.
Tag 9 – 18. November Stopp in Mallawi. Besuch des hiesigen Archäologischen Museums mit seiner mustergültigen Sammlung regionaler Exponate. Anschließend Besichtigung der Nekropole von Tuna el-Gebel mit ihren geheimnisvollen unterirdischen Galerien, in denen abertausende Tiermumien bestattet wurden sowie dem in einem ägyptisch-griechischen Mischstil gestalteten Grab des Petosiris. Danach geht es nach Tell el-Amarna – einer Neugründung des Ketzerkönigs Echnaton, der den Monotheismus zur Staatsreligion erhob und hier eine kurzlebige Stadt mit Palästen, Tempeln und beeindruckenden Gräbern errichten ließ.
Tag 10 – 19. November Weiterreise nach el-Minia. Besuch der Gaufürsten-Felsgräber von Beni Hassan mit ihren teils ungewöhnlichen Darstellungen von Fabeltieren, Ringern sowie der berühmten Asiatenkarawane. Zwischenstopp in der Kuppelgräberstadt Zawjet el-Meitin sowie beim Museum von Hassan el Shark – einem berühmten ägyptischen Künstler, der mit seinen kunterbunten Bildern das Leben im oberägyptischen Dorf einfängt.
Tag 11 – 20. November Bustransport nach Kairo. Fakultative Ausflüge dort.

Reiseverlauf von el-Minia nach Luxor


1. Tag – 21. November Anreise nach el-Minia und Einschiffung auf der Dahabiya ABUNDANCE in el-Minia.
2. Tag – 22. November Besuch der Gaufürsten-Felsgräber von Beni Hassan mit ihren teils ungewöhnlichen Darstellungen von Fabeltieren, Ringern sowie der berühmten Asiatenkarawane. Danach Stopp in der Kuppelgräberstadt Zawjet el-Meitin sowie beim Museum von Hassan el Shark – einem berühmten ägyptischen Künstler, der mit seinen kunterbunten Bildern das Leben im oberägyptischen Dorf einfängt. Weiterreise nach Mallawi.
3. Tag – 23. November Besuch des Archäologischen Museums von Mallawi mit seiner mustergültigen Sammlung regionaler Exponate. Anschließend Besichtigung der Nekropole von Tuna el-Gebel mit ihren geheimnisvollen unterirdischen Galerien, in denen abertausende Tiermumien bestattet wurden sowie dem in einem ägyptisch-griechischen Mischstil gestalteten Grab des Petosiris. Danach geht es nach Tell el-Amarna – einer Neugründung des Ketzerkönigs Echnaton, der den Monotheismus zur Staatsreligion erhob und hier eine kurzlebige Stadt mit Palästen, Tempeln und beeindruckenden Gräbern errichten ließ.
4. Tag – 24. November Besuch der Felsgräber von Meir aus dem Alten und Mittleren Reich sowie Stopp beim Deir el-Muharraq – der bedeutendsten Klosteranlage Ägyptens. Weitersegeln nach Assiut.
5. Tag – 25. November Besuch des spektakulär an einer Steilwand klebenden Deir Durunka. Segeln nach Sohag, während wir links und rechts idyllische Landschaften und beschauliche Dörfer passieren. Stopp in el-Maragha, wo wir über Nacht vor Anker gehen.
6. Tag – 26. November Besuch des Archäologischen Museums von Sohag, danach ein kurzer Abstecher zur monumentalen Statue der Meritamun. Anschließend Besichtigung des Weißen Klosters aus dem 4. Jh., das aus pharaonischen Spolien der nahegelegenen Tempel von Athribis (el-Sheikh Hamad) errichtet wurde. Danach ein kurzer Abstecher zur ungewöhnlichen Felsenkirche des hl. Schenuda des Archimandriten mit ihren halbplastischen Heiligendarstellungen in einem pharaonischen Steinbruch. Anschließend geht es zu einem der Highlights der Region – dem sog. Roten Kloster mit seinen spektakulären Malereien aus dem 6.-8. Jh., dessen Name man nicht zu Unrecht häufig in einem Atemzug mit der Hagia Sophia oder San Vitale vernimmt.
7. Tag – 27. November Segeln bis el-Balyana. Besuch von Abydos – einer der heiligsten Stätten des pharaonischen Ägypten mit mehreren Tempeln und zahlreichen Gräbern. Weitersegeln nach Nag‘ Hammadi. Um Mitternacht passieren wir dort die Schleuse.
8. Tag – 28. November Weiterreise nach Qena. Dort Besuch des Hathor-Tempels von Dendera mit der beeindruckenden astronomischen Decke und seinen geheimnisvollen Darstellungen. Segeln bis Luxor.
9. Tag – 29. November Besuch in Theben-West mit dem berühmten Tal der Könige, dem Terrassentempel der Hatschepsut sowie den faszinierenden Privatgräbern, in denen in bunter Farbigkeit das Leben von vor 3500 Jahren konserviert ist. Danach Besichtigung der größten Tempelanlage des Landes – dem Karnak-Tempel mit seinem beeindruckenden Säulensaal.
10. Tag – 30 November Ausschiffen in Luxor

fakultativ:
weiteres Besichtigungsprogramm in Luxor
Segeln nach Assuan

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Sehenswürdigkeiten auf dieser Kreuzfahrt

Der berühmte Hathor-Tempel von Dendera bietet dem heutigen Besucher weit mehr als die meisten anderen ägyptischen Tempel. So kann man hier in die dunklen Tempelkrypten mit ihren geheimnisumwitterten Darstellungen ab- oder aber in luftige Höhen auf das Tempeldach aufsteigen. In der Vorhalle des Tempelhauses wird man staunend verweilen und den Blick nach oben zur Decke wenden: Denn diese erstrahlt nach aufwendigen Reinigungsarbeiten wieder in alter Farbigkeit und zeigt faszinierende astronomische Darstellungen, wie z.B. die Tierkreiszeichen und Dekane, die verschiedenen Mondphasen sowie auch die Tages- und Nachtstunden. In den Osiris-Kapellen auf dem Tempeldach wird man Zeuge der göttlichen Wiederauferstehung des von seinem Bruder ermordeten Osiris sowie der posthumen Zeugung des Gottessohnes Horus. Während sich Einblicke in die verschiedenen Zeremonien anlässlich der Tempelgründung an den gewaltigen Außenwänden gewinnen lassen. Ein Tempel voller alter Geheimnisse…

Über Jahrtausende war Abydos das Hauptkultzentrum für den Gott Osiris, des einzigen ägyptischen Gottes, der eines gewaltsamen Todes starb. Seinen Bestattungsplatz glaubten die Alten Ägypter in der Wüste von Abydos ausgemacht zu haben. Dorthin zogen jährlich feierliche Prozessionen, die den Osirismythos rituell nachstellten. Zeugnis hiervon sind mehrere Millionen kleine Gefäße, die das Bild der Gegend derart eindrücklich bestimmen sollten, das die heutigen Ägypter diesen Ort nur ehrfürchtig als Umm el-Qaab „Mutter der Töpfe“ bezeichnen. Heutzutage ist der Besuchermagnet von Abydos nicht mehr die Wüste, sondern ein formvollendeter Tempelbau Sethos I. mit dem Osireon, dem Osirisgrab, das schon von Strabon als „wunderschönes Gebäude“ bezeichnet wurde. Neben dem Tempel Sethos I. lockt aber auch der hiesige Tempel von Ramses II. viele staunende Besucher an. Dessen Wände geben u.a. Zeugnis von der Schlacht von Qadesch, die Ramses II. in seinem 5. Regierungsjahr gegen den Hethiterkönig Muwatalli und dessen Verbündete focht. So lässt sich hier z.B. der in den Orontes gefallene Fürst von Qadesch bestaunen, der tropfnass und bewusstlos von seinen Soldaten auf den Kopf gestellt wird, damit ihm das eingeatmete Wasser aus der Lunge laufen kann. Wo sonst lässt sich Geschichte so hautnah erleben?

Der sehr dicht bebaute Ort Achmim ist auf den Grundmauern des pharaonischen Chent-Min errichtet. In den Berghängen des Ostgebirges ließ sich während des Alten Reichs die hiesige Elite bestatten, während man in der Nähe des Nils prachtvolle Tempel für den Gott Min errichtete, dessen Hauptkultort Achmim war. Heutzutage zeugen nur noch vereinzelte Reste von der einstigen Pracht dieses pharaonischen Kultzentrums. So lässt sich in einem Freilichtmuseum die monumentale Statue der Meritamun bestaunen, einer Tochter Ramses II. Ein erst jüngst eröffnetes Archäologisches Museum führt mit seiner mustergültigen Ausstellung zu verschiedenen Exponaten aus der näheren Umgebung und lässt so die Geschichte der Region wiederauferstehen.

Über Jahrhunderte von der Weltöffentlichkeit unbemerkt verbarg sich unter einer dicken Staub- und Schmutzschicht im Roten Kloster von Sohag eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Ägyptens aus christlicher Zeit, die zu Recht häufiger mit der Hagia Sophia oder San Vitale in einem Atemzug genannt wird. In leuchtenden Farben erstrahlen hier seit kurzem wieder, wie vor weit mehr als 1000 Jahren, religiöse Malereien aus dem 6.-8. Jahrhundert, die ihresgleichen suchen. Ein unglaublicher Quell des Staunens…

Die Geschichte des Weißen Klosters reicht bis in das 4. Jh. zurück. Zum Bau der heute noch eindrucksvollen Basilika bediente sich der charismatische Kirchenvater Schenute zahlreicher Spolien aus den nahegelegenen Tempeln des antiken Triphion, weshalb es nicht wundern mag, dass man sich beim Betreten an einen pharaonischen Tempel erinnert fühlt. Die Felsen direkt hinter dem Kloster dienten seit pharaonischer Zeit als Begräbnisstätte und dem Steinabbau. Einer dieser alten Galeriesteinbrüche ist jüngst in eine Felsenkirche des hl. Schenuda des Archimandriten umgewandelt worden, deren Wände nun mit herausragenden halbplastischen Heiligendarstellungen verziert sind.‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬

Spektakulär an einem Felsabbruch thront das Deir Durunka mit dem Kloster der Jungfrau Maria. Nach einer modernen Überlieferung soll die hiesige Höhlenkirche der Heiligen Familie bei ihrer Flucht nach Ägypten Zuflucht geboten haben, weshalb es in der Zeit vom 7.-22. August eines jeden Jahres bis zu 1 Mio. Pilger hierher zieht.

Die erstaunlicherweise nur selten besuchten Gräber von Meir zählen zu den beeindruckendsten Grabanlagen Mittelägyptens. Neben spektakulären Naturdarstellungen, wie z.B. der Zeugung und Geburt von verschiedenen Wildtieren, enthalten diese Gräber auch die seltenen Darstellungen von halbverhungerten und zerzausten Beduinen.

Die Anfänge des Klosters von Deir el-Muharraq gehen vermutlich auf eine Kirche zurück, die um eine Grotte errichtet wurde, in der die Heilige Familie bei ihrer Flucht nach Ägypten eine Weile Zuflucht gefunden haben soll. Deshalb zählt das Kloster heute zu den bedeutendsten und mit seinen großen Ländereien auch zu den reichsten Klöstern Ägyptens. Das jährliche Klosterfest in der Zeit vom 21.-28. Juni zieht wahrhaft unglaubliche Pilgermassen an.

Das kleine Provinzmuseum von Mallawi zeigt mustergültig aufgearbeitet hauptsächlich regionale Exponate, die von der großen historischen Bedeutung dieses Abschnittes von Mittelägypten zeugen.

Der „Ketzerkönig“ Echnaton, der den Gott Aton (die Sonnenscheibe) zum alleinigen Gott erklärte, errichtete auf dem jungfräulichen Boden des heutigen Tell el-Amarna seine neue Hauptstadt und gab ihr den programmatischen Namen Achet-Aton „Horizont des Aton“. Von der einstigen Pracht der antiken Stadt mit ihren beeindruckenden Palästen und Tempeln, den Wohn- und Verwaltungsvierteln zeugen heute noch anschaulich die Wandbilder in den Gräbern der hier bestatteten Elite. So lassen diese vor den Augen des staunenden Betrachters aus der staubigen Einöde von Tell el-Amarna die verlorene Stadt in aller Pracht wiederauferstehen.

Die Nekropole von Tuna el-Gebel diente bis in die Römerzeit hinein als Bestattungsplatz für Millionen Tiermumien, die in teils kilometerlangen unterirdischen Stollen abgelegt wurden. Aber nicht nur Tiere fanden hier ihre letzte Ruhe, sondern auch das Tempelpersonal, das mit dem kultischen Unterhalt der hiesigen Tempel betraut war. Am eindrücklichsten ist hierbei das Grab des Petosiris, das in seiner Gestaltung deutliche Anleihen an die Tempelarchitektur zeigt und in einem faszinierenden griechisch-ägyptischen Mischstil dekoriert ist.

In den beeindruckenden Felsgräbern von Beni Hassan fanden die Gaufürsten und Bürgermeister des Gazellen-Gaus aus dem Mittleren Reich ihre letzte Ruhe. Sie zählen mit ihrem Dekor zu den eindrucksvollsten Zeugnissen dieser Zeit. Am bekanntesten sind gewiss die Ringerdarstellungen sowie die sog. Asiatenkarawane, aber auch die einzige pharaonische Darstellung von Flughunden lässt sich hier finden.

Abertausende Kuppelgräber, die sich wie Bienenwaben am Wüstenrand entlang ziehen, bestimmen eindrücklich das Bild von Zawjet el-Meitin. Schon seit alter Zeit in Benutzung dient diese riesige Nekropole auch heute noch als Bestattungsplatz. Aus dem Alten Reich hat sich hier eine kleine Provinzpyramide erhalten, während sich in den Felshängen zahlreiche Gräber finden. Der bekannteste Bewohner von Zawjet el-Meitin ist der ägyptische Künstler Hassan el Shark, der in seinem hiesigen Museum beeindruckend bunte Bilder vom Alltag auf dem Dorf zeigt.